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Wörterbuch für Genealogie, Familienforschung und Heimatforschung in Bayern und Österreich.

Wer kennt das nicht:
Sobald man damit anfängt, die Geschichte seiner Vorfahren oder seiner Heimat näher zu erforschen, macht man die Erfahrung, daß dazu eine ganze Menge Fachwissen vonnöten ist. Zahlreiche Ausdrücke, Begriffe und Fremdwörter versteht man nicht oder schlimmer noch, man mißversteht sie sogar.

Für Ungeduldige, die sich schnell selbst ein Bild machen wollen:
Hier sind einige Musterseiten.

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Am Ende finden Sie auch links zu Besprechungen des Wörterbuches im Radio und in Zeitschriften

Viele Urkunden und Einträge in den Matrikeln sind auf lateinisch abgefaßt, alte Berufe sind längst ausgestorben, frühere Krankheits- und Verwandtschaftsbezeichnungen, Datums- und Zeitangaben, Bezeichnungen für Werkzeuge und Geräte, für Ausstattungen in Haus und Hof, für Kleidungsstücke und die Materialien, aus denen sie gefertigt wurden, für handwerkliche oder bäuerliche Tätigkeiten und Erzeugnisse, für Feld- und Ackerfrüchte, aus der Viehwirtschaft, für alte Maße, Gewichte und Münzen sind nicht mehr gebräuchlich und deshalb unbekannt. Ohne eine ausreichende Kenntnis früherer Herrschaftsverhältnisse und Verwaltungsstrukturen bleibt vieles unverständlich und kann nicht richtig ein- bzw. zugeordnet werden.

Um Anworten auf alle diese Fragen zu bekommen, benötigte man bisher eine ganze "Batterie" von Lexika und Wörterbüchern: Familienkundliche Wörterbücher, solche zur Geschichte, Latein - und Kirchenlateinbücher, Fremdwörterbücher, Lexika des Handwerks und der Berufe, Lexika aus dem 19. Jahrhundert, der früheren Krankheitsbezeichnungen, der Technik, für Maße und Gewichte, für Münzen, Rechtswörterbücher, mundartliche Wörterbücher usw. Und trotzdem mußte man oft die ärgerliche Erfahrung machen, daß ein gesuchter Begriff in keiner der vielen Unterlagen erklärt wurde.

Kurz: ein einziges Wörterbuch, welches alle genannten Themenbereiche sowie insbesondere den geographischen Raum Bayern und Österreich abdeckt, gab es bisher nicht. Diese Lücke will das vorliegende Wörterbuch schließen.

Es will sowohl dem Anfänger als auch dem fortgeschrittenen Familien- als auch Heimatforscher Hilfestellung geben und die Anschaffung vieler verschiedener, z.T. recht teurer Bücher ersparen.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf Bayern und Österreich, wo aufgrund der gemeinsamen Sprache und Geschichte ähnliche Verhältnisse herrschten, doch dürfte das Wörterbuch auch noch für die Forschung in angrenzenden Gebieten, wie etwa Baden-Württemberg, mit Gewinn verwendbar sein. Besonderen Wert habe ich auf die Erfassung der vielen Ausdrücke gelegt, auf die man zwangsläufig bei der Auswertung von Inventaren und Übergabeverträgen stößt, wie Kleidungsstücke, Materialien, Werkzeuge, Haushaltsgeräte und Ausstattungen für Haus und Hof.
Auf insgesamt 490 Seiten enthält das Wörterbuch über 20.000 Stichwort-Einträge, insbesondere

- ca. 3200 häufig gebrauchte lateinische Ausdrücke und Wendungen, wie sie v.a. in Kirchenbüchern und Briefprotokollen vorkommen

- über 3700 deutsche und lateinische Berufsbezeichnungen, teilweise mit ausführlichen Erläuterungen der jeweiligen Tätigkeiten

- ausführliche Erläuterung der verschiedenen Dienste und Gilten, Scharwerke, Abgaben und Zehente, der verschiedenen Formen von Lehen (Freistift, Neustift etc.), des Hoffußes, der Grundherrschaft, der Gerichts- und Verwaltungsorganisation v.a. in Bayern; Ausdrücke aus Handel, Gewerbe und Zünften, in Dorf-, Hofmarks- und Ehaftordnungen vorkommende Begriffe und Formulierungen

- zahlreiche spezifisch in Bayern und Österreich früher gebräuchliche Umschreibungen für Krankheiten und Sterbeursachen und ihre Erklärung

- viele Angaben zu Dienstterminen aus dem "Bauernjahr" und die Erläuterung von deutschen und lateinischen Kalenderdaten aus dem Heiligenkalender, alte Bezeichnungen für Monatsnamen und Jahreszeiten

- viele im Amtsdeutsch verwendete Fremdwörter, wie sie in Briefprotokollen, Übergabeverträgen, Gerichtsprotokollen etc. vorkommen

- genealogische Begriffe (Ahnenliste, Stammtafel, Kekulésystem etc.)

- die am häufigsten gebrauchten Abkürzungen

- eine Auswahl von lateinischen Ortsnamen in Bayern und Österreich und eine Reihe von früheren Ortsnamen, die sich inzwischen geändert haben

- häufig gebrauchte archivalische Ausdrücke
- Anhang genealogische Zeichen und Symbole
- Anhang häufig gebrauchte Zeichen und Symbole
- Anhang Sütterlinschrift
- in einem eigenen, umfangreichen Anhang sind die v.a. in Bayern und Österreich gebräuchlichen Maße und Münzen übersichtlich zusammengefaßt und teilweise ausführlich erläutert

- Tausende von Querverweisen führen zu verwandten Begriffen und Themenfeldern und ermöglichen so, sich einen über den einzelnen Begriff hinausgehenden Überblick und eine Vertiefung der Kenntnisse zu verschaffen. Folgt man den vielen Querverweisen, wird sogar die Lektüre des eigentlich "trockenen" Stoffes zu einer spannenden Angelegenheit, in der man sich wie in einem Roman "festlesen" kann.

Format: 18,5 x 12,3 cm, Gewicht 590 g, 507 S. Das Format ist so gewählt, damit man das Buch bequem einstecken und ins Archiv mitnehmen kann. Aufwendige Ausstattung: Umschlagkarton mit Leinenstruktur, außen cellophaniert (dadurch schmutzabweisend). Für das Buch selbst wurde hochwertiges, griffiges Papier (gut zum Umblättern) verwendet. Eine Fadenbindung garantiert lange Haltbarkeit auch bei intensiver Nutzung.

Preis: 29,80 Euro zzgl. für Verpackung und Versand in einem luftgepolsterten Umschlag innerhalb Deutschlands 2 Euro. Nach Österreich, in die Schweiz und andere europäische Länder 6 Euro, als "Priority" (schnellere Beförderung und Zustellung) 7 Euro. Nach Italien versende ich aufgrund mehrerer nicht angekommener Sendungen nur noch per Einschreiben (Versandkosten 10 Euro). Nach USA/Kanada/Australien (per Luftpost/Priority) 7,50 Euro.
Lieferung nach USA/Kanada/Australien und andere außereuropäische Länder nur gegen Vorkasse. Bezahlung über PayPal ist möglich.

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Besprechungen / Rezensionen:

Aus der Radiosendung "Wo stamm ich her, wo gehör ich hin?" von Regina Fanderl im Programm Bayern 2 vom 13.12.2009 (Sprecher: Alexander Duda und Ilse Neubauer) über das Wörterbuch (Audiodatei im MP3-Format, 1,4 MB)

Besprechung von Prof. Dr. Ludwig Zehetner (Autor von "Bairisches Deutsch"). In: "Die Oberpfalz", 98. Jg., Mai/Juni 2010, S. 193)

"Waldkraiburger Nachrichten" vom 11. September 2009

"Passauer Neue Presse" vom 10. Oktober 2009

"Der Sonntag" vom 23./24. Oktober 2004 (Wochenendbeilage des Donaukurier)

"Tiroler Chronist" Fachblatt von und für Chronisten in Nord-, Süd- und Osttirol. Nr. 96, November 2004

"Adler" Zeitschrift für Genealogie und Heraldik (Wien) 22. Band, Heft 8, Oktober / Dezember 2004

"Blätter des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde" 67. Jahrgang, 2004

"Der Bayerwald" Heft 4 vom Dezember 2004

"Oberbayerisches Volksblatt" vom 29. April 2004 (verfaßt von einem Stadtarchivar)

"Computergenealogie" Ausgabe Mai 2004

"Öffentliche Bibliotheken in Bayern (ÖBIB) "Bayern im Buch" 2/2005 (herausgegeben von der Bayerischen Staatsbibliothek)

"Österreichisches Bibliothekswerk bn 4/2005"

Ergänzungen und Nachträge zum Wörterbuch (Letzte Aktualisierung: 5. Juli 2017).


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